Game Check – Super Mario Bros

Wer kennt es nicht, das erste Super Mario Bros? Zumindest bei Besitzern eines NES in den 80ern war dieses Spiel Standard. Was natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil daran gelegen hat, das ein Exemplar im NES Paket enthalten war. Es war das erste wirklich gut gelungene Jump and Run in der Spielegeschichte. Nach seinen Vorgängern Donkey Kong und Mario Bros, gelang dem damals noch sehr jungen Shigeru Miyamoto mit Super Mario Bros eine Revolution des Jump and Run Genres und viele folgende Spiele orientierten sich an diesem Vorbild. Von da an, gab es auf so gut wie jeder Konsole von Nintendo mindestens ein Abenteuer mit dem Weltberühmten Klempner.

Die Story des Spiels ist recht Simpel und schnell erzählt. Prinzessin Toadstool wurde mitsamt ihrem Gefolge vom fiesen König Koopa entführt (so hieß Bowser früher noch). Natürlich machen unsere beiden Brüder sich sogleich auf, die Prinzessin und ihre untergebenen zu retten und das Schwammerlland zu befreien. Bis es soweit ist, müssen unsere beiden Helden allerdings einige Abenteuer bestehen und viele Monster bekämpfen.

Insgesamt gibt es in Super Mario Bros acht verschiedene Welten zu bestehen. Diese kann man in vier verschiedene Kategorien einteilen. Da gibt es die Oberwelt, welche sehr hell und Farbenfroh gehalten ist. Dann gibt es die Unterwelt, die sehr dunkel und beklemmend wirkt. Die eher seltenen Unterwasser-Abschnitte, in denen sich Mario und Luigi schwimmend fortbewegen müssen und zu guter letzt die Schlösser von König Koopa, diese bilden den Abschluss einer jeden der acht Welten. Desweiteren ist jede Welt noch einmal in vier Abschnitte aufgeteilt, womit sich 32 Level insgesamt ergeben. Der Wiederspielwert erhöht sich, da mit jedem Abgeschlossenen Durchgang, der Schwierigkeitsgrad des Spiels erhöht wird. Dies setzt sich natürlich nur solange fort, wie die Konsole eingeschaltet ist, oder die Reset Taste betätigt wird, da das Spiel keine Integrierte Batterie zum Speichern von Spielständen besitzt.

Das Gameplay von Super Mario Bros, hat zu der damaligen Zeit seines gleichen gesucht. Die Steuerung des Spiels war leicht und einprägsam, dadurch konnte sich voll auf das Spielgeschehen konzentrieren. Die unzähligen Feinde, die sich den Brüdern entgegen stellten, wurden dadurch besiegt, das man ihnen einfach auf den Kopf gesprungen ist. Gab es mehrere Feinde hintereinander, so konnte man diese Kopfsprünge zu ganzen Komboketten vereinen und dadurch eine große Masse an Punkten einheimsen. Wenn man es besonders lange durchhielt, dann gab es sogar ein Extraleben dem Konto gutgeschrieben. Aber nicht nur das Springen auf die Köpfe der Feinde war ein Mittel um die Gegner zu besiegen, es gab auch ein paar Extras, die einem den Kampf erleichterten. Startete man das Spiel als „kleiner“ Mario (bzw. Luigi), so konnte man durch einsammeln eines Pilzes zum Namensgebenden Super Mario heranwachsen. Das brachte den Vorteil mit sich, das man nicht, wie als kleiner Mario, nach nur einer Feindberührung das Zeitliche segnete, sondern zwei Treffer aushielt. Nach dem ersten Treffer, schrumpfte man lediglich wieder auf Normalgröße. Ähnlich verhielt es sich mit einer Feuerblume, auch wenn man zu Feuer Mario wurde, hielt man zwei Treffer aus. Allerdings konnte man in dieser Gestallt auch noch Feuerbälle verschießen und so Gegner besiegen. Desweiteren waren auch Abgründe eine heimtückische Sache. Es gab aber auch viele kleinere und größere Verstecke. So konnte man in Röhren abtauchen, um geheime Räume zu finden, oder man fand in einigen Blöcken Kletterpflanzen mit deren Hilfe man in den Himmel klettern und dort Münzen finden konnte. 100 von diesen Münzen brachten jedesmal ein Extra Leben. Extra Leben bekam man auch in Form von Grünen Pilzen, welche man ab und zu in Blöcken fand.

Grafisch ist Super Mario Bros zwar nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber man muss ja auch bedenken das dass Spiel in der Anfangszeit des NES erschienen ist. Trotzdem ist es eine solide Grafikpracht. Auch wenn uns die Nachfolger auf dem NES zeigten, was man noch so alles aus dem grauen Kasten hätte herausholen können. Auch Musikalisch steckte das Spiel noch in den Kinderschuhen, was aber nichts daran änderte, das der Soundtrack des Spiels wohl zu einem der bekanntesten in der Videospielgeschichte wurde.

Am Ende ist das Spiel zwar heute nicht mehr der Überflieger, der es früher einmal war, aber jeder sollte diesen Wegweisenden Titel einmal gespielt haben. Schließlich hat Super Mario Bros einige Standards im Jump and Run Genre eingeführt und war außerdem die Geburtsstunde der Mario Spiele wie wir sie heute kennen.

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